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Mikroskopie-Treff.de - Übersicht  -  Digitale Fotografie
Thema: Digitale Okularkamera - Fortsetzung

 
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Mosaik



Anmeldung: 03.11.2010
Posts: 66
Wohnort: CH-8804 Au ZH

BeitragVerfasst am: 08.12.2014, 17:55
   Titel: Digitale Okularkamera - Fortsetzung

Antworten mit Zitat

Wenn ich im ersten Teil von diesem Titel die 14MP UCMOS Kamera von der Firma Toup Tek vorgestellt hatte, dann möchte ich jetzt eine zweite Stufe vorstellen.

Dabei handelt es sich um die 5MP UHCCD Kamera von der gleichen Firma. Auch diese ist für ihre hohe Leistungsklasse ein preiswertes Gerät.

Ich habe sie noch keinen Monat im Dienst. Es zeichnen sich aber schon jetzt grosse Vorteile gegenüber der CMOS Kamera ab.

Mittlerweile habe ich mit dieser Kamera tausende von Teilbilder, für Stacking gemacht - ohne Zwischenfall. Dabei hatte ich im Hellfeld, Dunkelfeld, Phasenkontrast, Polarisation und Blaulichtfluoreszenz fotografiert. Das Vergrösserungsspektrum erfasse 5x bis 1875x HI.

Zuerst einmal kann man starke Rauscheffekte vergessen.

Auch die „vagabundierenden Pixel“ gehören der Vergangenheit an.
Vagabundierende Pixel sind Farbpunkte, die durch unerwünschte Magnetfelder entstehen. Das kann bei jedem Chip vorkommen, wo die Pixel klein sind und eng beieinander liegen.
Die Prüfung auf solche Farbpunkte erfolgt, in dem man die Kamera einschaltet, aber die Bildfläche vom Mikroskop schwarz lässt. Dann kann man u.U. rote, blaue und grüne Farbpunkte (vagabundierende Pixel) beobachten.
Bei den TOUP TEK, CMOS Kameras halten sich diese Punkte in Grenzen.

Mit hoch auflösenden Objektiven bildet sie äusserst feine Details ab.

Zudem wird sie von der Firma aus, auch für Fluoreszenz empfohlen.

Eine Kamera, die bei den „Grossen Vier“ gegen die CHF 10'000.00 reicht. Kostet bei der Firma TOUP TEK $ 2'000.00 plus übliche Spesen.

Das solide Metallgehäuse und die beiden Normgewinde erlauben eine breite Einsatzmöglichkeit (Makro- und Mikrobereich!)

Zwei Normgewinde:

a) C-Mount Gewinde für die Okulare (0,50x / 0,75x).

b) Ein Normgewinde für Fotostative.
Dieses ermöglicht die Kamera auch für makroskopische
Aufnahmen zu benutzen.

Die Kamera wird nicht heiss, auch wenn sie keine Peltierkühlung hat und wenn man mit ihr stundenweise fotografiert.
Die Firma offeriert aber auch Kameras mit Peltierkühlung. Doch diese sind dann um ein Vielfaches teurer.

Die Software ist für beide Kameras die gleiche. Sie ist ergonomisch und anwendungstechnisch ausgereift (das sage ich als diplomierter EDV Anwender). Zudem funktioniert sie ohne grosse Probleme, auch bei grösseren Bildersätzen.
Sie ist übrigens auch für andere Fabrikate kompatibel.
Zudem kann man sie in 10 Sprachen abrufen. Das will heissen, dass sie nicht nur in China bekannt ist.
Allen Kameras wird diese Software gratis beigefügt.

Wieder der Preisvergleich zu den „Grossen Vier“. Dort kostet eine Grundausrüstung ca. CHF 5'000.00. Jedes Modul, das bei Toup Tek gratis beigefügt ist, kostet nochmals je CHF 1'500.00.

Als Module sind gemeint:
- Serienaufnahmen selber wählbar von der Anzahl Bilder und den Aufnahmeinterwallen.
- Videoclips Ebenfalls mit einstellbaren Parametern ausgerüstet.
- Planimetrische Messungen in allen geometrischen Grundformen.

Bei den „Grossen Vier“ wären da nochmals mindestens je CHF 1'500.00 fällig.

Bei mir wird diese Kamera, im mikroskopischen und im makroskopischen Bereich, für anspruchsvolle Aufnahmeserien eingesetzt.

Für mich lässt dieses Fabrikat keine Wünsche mehr offen. Sonst habe ich einen „guten Draht“ zur Firma, wo ich meine Vorschläge vorbringen kann.

Sollte ich jemanden neugierig gemacht haben, kann er mich über die E-Mailadresse erreichen. Gerne stehe ich für weitere Auskunft zur Verfügung.

Es stehen auch Datenblätter und Sortimentsverzeichnisse zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüssen
Walter Nänny

walter.naenny@bluewin.ch



Makrostand horizontal AL klein.jpg
 Beschreibung:
Die Kamera im Einsatz für horizontale Fotografie.

Vorgeschaltet ist ein Makrokopf 38mm/2,8 von OLYMPUS.

Diese Kombination ist auch in der vertikalen Perspektive einsetzbar.

Für weiches Licht sorgen drei JOBY LED Lampen.
 Dateigröße:  275.32 KB
 Angeschaut:  1239 mal

Makrostand horizontal AL klein.jpg



2012-07-22-17.13_hf.jpg
 Beschreibung:
Ein Beispiel für den Einsatz im horizontalen Makrobereich.

Leere Samenanlage vom Wiesenstrochenschnabel / Geranium pratense / Geraniaceae.

Stacking aus 20 Teilbildern.
 Dateigröße:  213.86 KB
 Angeschaut:  1185 mal

2012-07-22-17.13_hf.jpg






Zuletzt bearbeitet von Mosaik am 02.11.2016, 07:35, insgesamt 8-mal bearbeitet
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steinbrech



Anmeldung: 26.03.2014
Posts: 8

BeitragVerfasst am: 13.12.2014, 16:33
   Titel:

Antworten mit Zitat

hallo,

ich verstehe einige Dinge nicht. Was sind „vagabundierenden Pixel“ ? Kommen und gehen sie ?

Und wie kann ich verstehen, dass ein IR-Filter die Kamera nicht heiß werden läßt? Dazu kann ich im Internet keinen Hinweis finden.
VG Steinbrech


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Franz Ganster



Anmeldung: 01.12.2008
Posts: 86
Wohnort: Krumbach

BeitragVerfasst am: 14.12.2014, 20:27
   Titel:

Antworten mit Zitat

Hallo

vagabundierende Pixel kenne ich auch nicht ?
und was hat das IR Filter vor dem Sensor mit dessen Erwärmung zu tun ?
Ich dachte immer, die Erwärmung hängt von der Taktfrequenz des Sensors ab.
Das IR verhindert doch lediglich Überbelichtungen im IR Bereich, würde ich mal sagen, und wenn da viel Hitzestrahlung durchkommen sollte bruzzelt das Objekt sicher schon verkohlt vor sich hin ?

fg
Franz
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steinbrech



Anmeldung: 26.03.2014
Posts: 8

BeitragVerfasst am: 26.12.2014, 15:30
   Titel:

Antworten mit Zitat

Das ist hier aber lustig !!!
Erst werden Märchen erzählt, wie ein IR-Filter eine Kamera vor dem Hitzetot schützt und nach den Nachfragen im Forum verschwindet dann ganz leise und trickreich der unsinnige Text.

Feine englische Art !

Toll gemacht Mosaik. Wir freuen uns schon auf den nächsten Berichte in 2015 ('Very Happy')


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Franz Ganster



Anmeldung: 01.12.2008
Posts: 86
Wohnort: Krumbach

BeitragVerfasst am: 26.12.2014, 18:00
   Titel:

Antworten mit Zitat

Liebe Forenbesucher

Nun, die "vagabundierenden Pixel" stehen bei Google Suche nun an erster Stelle und zeigen genau auf diesen Beitrag oben.
Ich dachte zwar immer, in meiner nun beinahe 40 jährigen beruflichen Tätigkeit als Halbleiternutzer Anwender und Entwickler, das unterschiedliche Spannungsniveauverhalten der einzelnen Pixel im (Bildsensor Chip) entsteht durch thermische u.a. Rauschsourcen sagen wir einfach nur mal im Pixel und lassen wir mal die Physik der Halbleiterübergänge und deren Problematiken beiseite, aber durch Magnetfeldeinflüsse ist mir neu. Erdmagnetfeld kann es nicht sein, zu langsam der Anstieg di/dt bzw. dass Spannung induziert wird. Aber vielleicht wird der Sensor in eine Art Helmholtz Spule plaziert, dann könnte ich mir es schon vielleicht gut vorstellen. Wink
Mal einfach erklärt: Wenn der Sensor abgekühlt wird, verschwinden die "vagabundierenden Pixel" (welch ein Ausdruck) auch, wenn er erwärmt wird vermehren sich diese "Vagabunden" (der Ausdruck nervt) jedoch.
Gretechens Frage nun: hat es dann mit Temperatureffekten oder mit Magnetfeldern zu tun?.
Bitte auch noch bei den großen Vier und deren Preise auch den Noise Faktor und die Dynamik nur mal anzusehen, die bei der kleinen Tuptek ja nur magere 8 Bit, bei den großen Vier jedoch mit 12 Bit u.m. vorhanden ist.
Jeder mag Zufrieden sein mit dem was er hat, aber bitte , Richtig und Wahrheitsgetreu weitergeben.
Abgesehen davon, nicht bei jedem Chip hat man diese "Vagabunden Wink " ich stelle mir gerade z.B. einen Exor-Gatterchip mit solchen "Vagabunden" vor..... wird es dann zu einem Prioritätsencoder z.B.
Pixelfehler durch thermische Effekte, um nichts Anderes handelt es sich hier, kommen nur mal in Bildsensoren tragend zum Vorschein. Bei anderen Chips werden sie durch bauliche Maßnahmen unterbunden bzw. werden diese sicher nicht in einer digitalen Matrix zu erkennen sein.

In dem Sinne hoffe ich etwas Aufklärung zu den bösen Vagabunden beigetan zu haben, werde nicht editieren und meinen Beitrag so stehen lassen.

Frohe Festtage noch wünscht
Franz
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