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Thema: Altes Reichert (Wien), Problem mit Grobtrieb

 
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Wolfgang Linda



Anmeldung: 16.07.2006
Posts: 18
Wohnort: Frankfurt am Main

BeitragVerfasst am: 29.06.2013, 07:59
   Titel: Altes Reichert (Wien), Problem mit Grobtrieb

Antworten mit Zitat

Liebes Forum,
vieleicht hat jemand von den technisch versierten Experten eine Lösung für mein Problem.
Bei meinem alten Reichert-Mikroskop gibt es Probleme mit dem Grobtrieb. Zunächst senkte sich der Tubus unter seiner Eigenlast ab. Nach Reinigung von Zahnstange und Neuschmieren derselben inklusive Zahnrad schien das Problem behoben. Dann passierte das eigentliche Malheur: Beim Betätigen des Grobtriebes wurde der Wiederstand plötzlich größer, bis er so schwergängig wurde, daß er sich nur noch unter erheblichem Kraftaufwand drehen ließ.
Als ich dann den Tubusträger aus der Schiene ziehen wollte, bewegte sich nichts mehr. Wie festgebacken.
Ich habe den Träger dnn zwar rausbekommen, aber wenn ich ihn wieder in die Schiene einschieben möchte, besteht dasselbe Problem. Ich konnte keinerlei Beschädigungen feststellen bis auf den letzten Zahn der T´Zahnstange, der abgebrochen ist.

Wäre für Tipps aus der Expertenecke dankbar.

PS: Vielleicht sind die angehängten Fotos zur Veranschaulichung des Problems nützlich.

Beste Grüße

W.Linda



alles zusammen.jpg
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alles zusammen.jpg



Zahnstange2.jpg
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Franz Ganster



Anmeldung: 01.12.2008
Posts: 86
Wohnort: Krumbach

BeitragVerfasst am: 29.06.2013, 13:52
   Titel:

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Hallo Wolfgang

Sie dürften ein zu dünnflüssiges, bzw zu niedrigviskoses Fett verwendet haben. Dieses dürfte sich dann aus dem Gleitlager (die Flächen zueinander) verabschiedet haben und dann "verrieben" sich die Teile. Für solche Gleitlager mit wenig bis kein Spiel verwendeten die "Alten" bei den Mikroskopherstellern meist ein Bettbahnöl, bzw ein Fett das sehr hochviskos und klebend war, was auch Gut für die Eigendynamik ,der Absenkung des Tisches durch sein Eigengewicht war.

fg
Franz
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Wolfgang Linda



Anmeldung: 16.07.2006
Posts: 18
Wohnort: Frankfurt am Main

BeitragVerfasst am: 29.06.2013, 15:45
   Titel:

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Hallo Franz,
Danke für Ihre Antwort.
Sie haben es ganz richtig erahnt, das verwendete Schmiermittel war WD-40, und für das Einfetten von Zahnstange und Zahnrad benutzte ich handelsübliche Vaseline (DM).
Mir ist klar, daß im Idealfall nur Spezialschmiermitel Verwendung finden sollten, aber das hat Otto-Normalverbraucher nicht eben mal zur Hand.
Ich frage mich jetzt, ob noch eine Möglichekti besteht, den Tubusträger wieder in die Schiene zu bekommen.
Vermutlich wird das nur vermittels des geeigneten Spezialschmiermittels gehen, wenn überhaupt?

MfG

Wolfgang



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Franz Ganster



Anmeldung: 01.12.2008
Posts: 86
Wohnort: Krumbach

BeitragVerfasst am: 29.06.2013, 17:19
   Titel:

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Hallo Wolfgang,

Doch das geht schon. Ein wenig die eventuellen nun scharfen Kanten anfasen , auf den Seiten wo sie zusammengeschoben werden, und nur dort anfasen!

Einfetten mit diesem Fett z.B.:

http://www.ebay.at/itm/OSIM-Spezialfett-ML-MFK2-Haltemoment-Optomech-40g-/190396092072?hash=item2c547dcea8&ssPageName=RSS:B:STORE:AT:101

oder ädiquatem Fett.

Beim Zusammenschieben der Teile nicht verkanten, das passt dann schon wieder.

fg
Franz
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Wolfgang Linda



Anmeldung: 16.07.2006
Posts: 18
Wohnort: Frankfurt am Main

BeitragVerfasst am: 29.06.2013, 17:44
   Titel:

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Hallo Franz,
Danke für den Tipp!
Habe es gleich mal gekauft. Sicherlich eine sinnvolle Investition.
Wäre ja zu wünschenswert, wenn man dieses alte Schätzchen noch retten könnte. Für die Vitrine viel zu schade.
Ich werde auf jeden Fall berichten, ob es was gebracht hat.

MfG

Wolfgang



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