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Thema: Anfänger will in die Welt der Mikroskopie...

 
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Snoopy1000



Anmeldung: 06.10.2008
Posts: 5
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 06.10.2008, 20:53
   Titel: Anfänger will in die Welt der Mikroskopie...

Antworten mit Zitat

Halli, Hallo zusammen.
bin ich froh, dass es sogar zum Mikroskopieren ein Forum gibt...
Seit einigen Wochen schaue ich mich im Internet um und suche nach einem geeigneten Mikroskop für mich.

Ich bin Grundschullehrer und würde meiner Klasse gerne das Leben in einem Wassertropfen zeigen, allerdings privat auch in noch kleinere Regionen vordringen.... Ihr merkt, dass es schwer zu beschreiben ist, was ich vor habe.

Ich habe noch ein wirklich altes Plastikmikroskop liegen, was wohl vor 15 Jahren mal um die 40 DM gekostet hat, also nichts hochwertiges. Das genügt mir allerdings nicht, was die Vergrößerung angeht und auch was den "wackelfaktor" angeht. Kaum hat man ein "Objekt scharf", ist es auch schon wieder verrutscht...

Dass ich leider absolut KEINE Ahnung habe, habe ich bereits auf meiner Suche erfahren. Es gibt zu viele Mikroskope, die noch viel mehr könne, als ich mir ausmale...

Mein Wunsch-Mikroskop sollte folgende Merkmale haben:
- Binokular
- USB-Anschluss für Übertragung der Bilder/Videos auf einen PC
- elektrische Lichtquelle
- Vergrößerungstechnisch habe ich keinen wirklichen Schimmer, was für mich da sinnvoll und ausreichend wäre...
Da würde ich mich freuen, wenn Ihr mir Tipps gebt.

Es ist und bleibt ein Hobby und somit möchte ich nicht in die höheren 100erter gehen. 300 Euro wäre mein äußerstes Maximum...
Gibt es da bereits Möglichkeiten, die meine obigen "Wünsche" erfüllen könnten?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe uind viele Grüße in die Runde!
BASTIAN


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Snoopy1000



Anmeldung: 06.10.2008
Posts: 5
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 06.10.2008, 21:06
   Titel:

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Oh, kleiner Fehler: ich meinte nicht Binokular, sondern ein Stereomikroskop. Smile


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microklaus



Anmeldung: 13.01.2007
Posts: 268
Wohnort: Neuhausen

BeitragVerfasst am: 06.10.2008, 21:27
   Titel: Anfänger

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Halli-hallo Bastian,

es geht ein wenig durcheinader: Wassertropfen also Plankton und dann aber privat noch ein wenig kleiner also was?
Und dann willst Du ein Stereomikroskop.

Ist im Prinzip nicht falsch, aber für Plankton schon etwas an der Grenze.

Da Du ja Lehrer bist, hast Du beste Voraussetzungen: lies mal was!
Ich kann Dir hier zur Einführung den Link empfehlen:

http://www.mikroskopie.de/Div/Links.htm dort suchst Du
bei den Mikroskopischen Vereinigungen

erst die die Hamburger. Die haben so was für Einsteiger... Mikroskopkauf und danach bei den Münchnern must Du nach der Mikrofibel suchen. Etwas umfagreicher lohnt sich aber.

Nach dieser Lektüre kommst Du wieder und stellst Fragen!

Vorher ist es zu flippig. Leichte Vorinfo macht die Beratung einfacher!



_________________
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus Herrmann
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Snoopy1000



Anmeldung: 06.10.2008
Posts: 5
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 13:39
   Titel: Los geht's in die Tiefe...

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Halli, Hallo Klaus (und alle anderen Leser),
kaum geschrieben, hast du mir einen "leserlichen" Nachmittag beschert - die Links sind absolut perfekt und super!!! Vielen Dank dafür. Auf solche Hinweise hatte ich gehofft!

Nachdem ich mich nun intensivst mit der Mikrofibel auseinandergesetzt habe (und vieles (noch) nicht wirklich verstehe), bin ich aber in Sachen "Welches Mikroskop ist das richtige" auf jeden Fall einen kleinen Schritt weiter. Dieses PDF-Dokument ist wirklich Geld wert, wenngleich extrem ausführlich und für den Leihen oftmals zu tiefgehend...

Dennoch hier meine neuen Tages-Erkenntnisse mit der Bitte um kritische Betrachtung! Smile

-Generell gehöre ich zu denen, die sich nun zwischen einem Kursmikroskop und einem Labormikroskop entscheiden müssen. Zu ersterer fühle ich mich hinsichtlich meines Wissens noch eher hingezogen.

- "Plankton" zu beobachten sollte mein Mikrospkop auf jeden Fall können - aber zu Hobbyzwecken, also nichts professionelles. Das bedeutet, dass ich eine mindest-Vergrößerung von ..?.. brauche!?

-An der Frage, ob für mich ein Durchlicht - oder Auflichtmikroskop am sinnvollsten ist, zweifele ich noch.
Generell ordne ich meine mikroskopischen Vorhaben eher darauf ein, kleine Lebewesen im Teichwasser, bis hin zum Plankton zu beobachten und hier und da mal ein Insekt zu "vergrößern". Das sollte sicherlich die Auswahlmöglichkeiten eines Mikroskopes bereits erheblich schmälern, oder? Gibt es eine Kombination aus beidem?

- Mein Mikroskop sollte auf jeden Fall ein binokulares Mikroskop sein. Überlegenswert wäre hier die Frage, ob und inwiefern (ich kenne ja die Preise hierzu noch nicht) ob es einen binokularen Fototubus haben sollte zwecks Digitalkamera-Aufnahmen.
Oder aber ob hier auch ein USB-Anschluss für den PC sinnvoll sein könnte. Aber dies hängt sicherlich davon ab, was der Markt bietet bzw. welche Zaheln der Preis spricht... Da habe ich natürlich noch keinen Überblick.

- Meinen Wunsch auf ein "Stereomikroskop" kann ich wohl getrost zurücknehmen, wenn ich richtig verstanden habe, dass dieses nur eine max. 200fache Vergrößerung hat. Das würde für alles, was in noch "kleinere Regionen" als Tiere im Teichwasser geht zu wenig sein, oder?

So weit erst einmal zu meinen neuesten Erkenntnissen...
Ich würde mich freuen, wenn du mir jetzt noch etwas auf die Sprünge helfen könntest... Vielen Dank auf jeden Fall für deine Mühen! Smile
Viele Grüße,
BASTIAN


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microklaus



Anmeldung: 13.01.2007
Posts: 268
Wohnort: Neuhausen

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 18:13
   Titel:

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Hallo Bastian,

du bist ja ein Schnell-Leser!

Die eierlegendeW...S gibt es nicht. Für ganze Insekten braucht man ein Stemi. Fürs Plankton und anderes ein Durchlichtmikroskop.

Irgendwann hat man beides!

Vergrößerungsstufen für Durchlicht ein 4er oder 6,3er Objektiv, dann ein 10er oder 16er dann ein 40er. In Kombination mit Okularen 10fach gibt es die entsprechenden Vergrößerungen durch Multiplikation. Man hat also maximal 400 fach. Das reicht dicke für den Anfang. Man sollte auf Weitfeldokulare achten, sonst ist der Blick zu sehr eingeschränkt.

Ein Hellfeldkondensor tuts am Anfang auch. Ein Dunkelfeld kann man sich selber basteln. Man sollte köhlern können, sonst ist die Ausleuchtung oft bescheiden!
Ob Niedervoltlampe, Halogen, oder LED ist erst mal sekundär.
Nur keine 220v-Lampe, die heizt nur!

Ein Tritubus verteuert erst mal unnötig. Hier sieht man Lösungen, die ohne auskommen und gute Ergebnisse bringen:

http://www.mikroskopie-forum.de/read.php?4,33431

So USB-Cameras sind eher Spielzeug. Gute Fotos macht man eher mit einer DIGI. Soe mache ich meine. Und hab schon sicher 4000 Aufnahmen gemacht!

Ich persönlich würde nie ein neues Mikroskop kaufen. Beim Gebrauchtkauf muss man allerdings Ahnung haben und einen seriösen Verkäufer.

Zu den Bresser, Seben, Müller usw sage ich nichts.

Ich würde Zeiss, Leitz, Olympus, Wild, Nikon (kenne ich allerdings nicht) empfehlen

Mit 300.- kann man schon ein ordentliches Standard Junior von Zeiss bekommen.



_________________
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus Herrmann
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Snoopy1000



Anmeldung: 06.10.2008
Posts: 5
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 09:54
   Titel:

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Hallo Klaus,
vielen Dank für diese Hinweise!!
Damit kann ich (mithilfe der Mikrofibel Very Happy ) doch einiges anfangen.
Dennoch habe ich folgendes Problem: wo finde ich die "günstigen" Zeiss-Mikroskope? Direkt auf der Homepage von Zwiss bzw. der Shopseite werden mir nur Mikroskope angezeigt, die in Preiskategorien liegen, die sogar meinen kleinen Punto um das 5-fache übersteigen... Wink
Gebe ich direkt "junior" auch bei ebay ein, wird mir nur ein einziges Mikorskop angezeigt - also auch keine große Auswahl.

Zu den Mikroskopen von Bresser etc. hältst du dich zurück - interpretiere ich daraus deine "Abneigung" richtig? Also FInger weg? Immerhin werden die viel im Netzt angeboten...

Per PN habe ich dir mal einen Link zu einem Mikroskop-Shop geschickt. Würdest du mir da ein bestimmtes empfehlen können?
Viele Grüße und nochmal DANKE für deine Bemühungen!!

BASTIAN


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micro-man



Anmeldung: 18.01.2008
Posts: 90

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 19:34
   Titel:

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Gute Tag!

Wie Klaus schon schreibt: Die absolut schlechteste Lösung sind Neumikroskope von Pseudo-Markenfirmen wie eben Bresser, Müller, Seben, und wie sie alle heißen mögen. Die kaufen Billigstgeräte aus China etc. auf und kleben ihren "Markennamen" drauf.
FINGER WEG!!!!
Das sind "lowest-end-Geräte" zu einem Preis, für den man sehr gute Optik renommierter Hersteller bekommt.
Klaus hat auch schon die Marken aufgeführt, allerdings noch HUND ( früher Will ) vergessen, die auch gute Mikroskope bauen.
Wenn Du ein gutes und preiswertes Markenmikroskop suchst, wende Dich an herrn Immel von Immel optics. http://www.thilo-immel-optics.de/
Die Preise dort sind noch "amatuerfreundlich", Herr Immel ist ein absolut seriöser Verkäufer. Ruf ihn am besten an, er berät Dich auch. Da Du ja, wie Du selbst sagtst - keine Ahnung hast, dürfte ein Gebrauchtkauf bei ebay zu riskant sein, denn viele Geräte dort sind doch oft fehlerhaft.

gruß
micro-man


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Snoopy1000



Anmeldung: 06.10.2008
Posts: 5
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 09.10.2008, 06:34
   Titel:

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Hallo micro-man,
dahin werde ich mich mal gleich wenden.
Vielen Dank für die Infos.
EInen gebrauchtkauf bei ebay hätte ich sowieso nicht gemacht. Dazu sagte Klaus ja schon, dass man etwas mehr Ahnung haben sollte und bevor ich dann auf einem defekten Mikroskop o.ä. sitze, gehe ich lieber kein Risiko ein.

Eine Frage noch: ist das das gesamte Angebot auf der Homepage von Herrn Immel, oder gibt es noch mehrere?
Viele Grüße,
BASTIAN


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micro-man



Anmeldung: 18.01.2008
Posts: 90

BeitragVerfasst am: 09.10.2008, 20:00
   Titel:

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Guten Tag,

rufen Sie am besten einfach mal an. Ich glaube, er hat auch einige Geräte, die er nicht auf seiner homepage hat.

Gruß
micro-man


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