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Mikroskopie-Treff.de - Übersicht  -  Mikroskopie
Thema: Facharbeit - Frage zur Theorie (Auflösungsvermögen Auflicht)

 
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Tanea



Anmeldung: 12.01.2009
Posts: 2

BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 13:48
   Titel: Facharbeit - Frage zur Theorie (Auflösungsvermögen Auflicht)

Antworten mit Zitat

Hey...

erstmal ne kurze Einleitung: Ich schreibe gerade ne Facharbeit, die sich mit der Lichtmikroskopie beschäftigt, also mit dem Aufbau von nem Mikroskop, dem Strahlengang und dem physikalischen Hintergrund zu Linsen und Vergrößerung usw.. Dabei soll ein Schwerpunkt drauf liegen, warum die Lichtmikroskope Strukturdetails ab einnem bestimmten, minimalen Abstand nicht mehr auflösen können. Ein zweiter Schwerpunkt liegt darauf, dass ich selber mikroskopiert und da Ergebnisbilder hab, die ich noch interpretiere.
Soweit, so gut.

Ich kann die Formel a(min)=Wellenlänge/Numerische Apertur herleiten (Airy-Verfahren). Das gilt natürlich nur für beleuchtete Objekte. Bei der Herleitung habe ich aber das Gefühl, dass das auch nur für die Durlichtmikroskopie gilt, da dabei ja davon ausgegangen wird, dass das Objekt wie ein durchstrahltes Gitter wirkt. Ich habe aber bei meinem praktischen Arbeiten sehr viel mit Auflicht gearbeitet.
Wie ist das mit dem Auflösungsvermögen? Weil da wird das Licht ja nicht gebeugt, sondern reflektiert. Gibt es da eine gesonderte Herleitung? Wenn ja, wie? Oder kann ich einfach sagen, dass das vergleichbar ist? Wenn ja, mit welcher Begründung?

Ich habe schon versucht mir das zu ergoogeln, aber da finde ich nichts, vielleicht waren es auch die falschen Stichpunkte... Und die Literatur, die ich habe, geht eigentlich immer von Durchlicht aus. Alles was ich behaupte, muss ich natürlich auch irgendwie begründen, von dem her wäre es gut, wenn es da einen Beleg dafür gäbe...

Für jede Hilfe bin ich dankbar, wär nett wenn sich mal jemand Gedanken machen würde... mich freut auch scho ein kleiner Hinweis, von dem aus ich es mir dann selber weiterdenken kann Smile


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alfredschaller



Anmeldung: 03.09.2001
Posts: 19
Wohnort: Schönow

BeitragVerfasst am: 13.01.2009, 19:55
   Titel:

Antworten mit Zitat

Hallo "Tanea",
eine ausgezeichnete Betrachtung finden Sie über mikroskopie-forum.de in der Mikrofibel: http://www.mikroskopie-muenchen.de/mikrofibel.pdf
Eine Kurzform auch hier: http://public.tfh-berlin.de/~schaller/hobby.html
Berücksichtigen Sie auch die Bedeutung des Auflösungsvermögens des menschlischen Auges. Die Abbesche Formel gilt unabhängig davon, wo der "primäre" Lichtstrahl herkommt, da sie die Interferenz zweier "Sekundärstrahlen" betrachtet.
Mit freundlichen Grüßen
Alfred Schaller


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Gregor



Anmeldung: 13.12.2008
Posts: 14

BeitragVerfasst am: 14.01.2009, 07:06
   Titel: Re: Facharbeit - Frage zur Theorie (Auflösungsvermögen Auflicht)

Antworten mit Zitat

Hallo,

Nachdem ich mal den Satz “Weil da wird das Licht ja nicht gebeugt, sondern reflektiert.” gelesen habe Confused , bin ich zur Überzeugung gekommen, dass ein Griff zu einem guten Physikbuch nötig ist. Der gute Gerthsen, Kneser, Vogel (Springer Verlag, 14. Auflage von 1982) kann ich da nur wärmstens empfehlen; und dann mal die Nase in den Abschnitt 10.2.6 „Spektrales Auflösungsvermögen“ stecken. Darin kann man etwas über Reflexionsgitter (Spiegelgitter) nachlesen. 10.2.7 „Die Abbesche Theorie des Auflösungsvermögen des Mikroskops“ runden die ganze Sache ab. Danach glaube ich schon, dass man in der Lage ist, eine gute Facharbeit über das Auflösungsvermögen eines Auflichtmikroskops für den Schulunterricht zu schreiben. - Bücher sind halt doch noch besser als das „Googeln“.

Viel Spaß beim Bücher lesen. Wink

Gregor

PS: Für den fortgeschrittenen Mikroskopiker, der die Sache dann noch sehr gründlich angehen will, empfehle ich das sehr gute Buch von L.C. Martin „The Theory of the Microscope“, American Elsevier Publishing Company, New York, erste Auflage, 1966.


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alfredschaller



Anmeldung: 03.09.2001
Posts: 19
Wohnort: Schönow

BeitragVerfasst am: 14.01.2009, 08:17
   Titel:

Antworten mit Zitat

Das kann ich nur unterstreichen. Wirklich wichtige Daten und vor allem Zusammenhänge findet man meist nicht beim Googeln, sondern in Büchern.
Mit freundlichen Grüßen
Alfred Schaller


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Tanea



Anmeldung: 12.01.2009
Posts: 2

BeitragVerfasst am: 14.01.2009, 20:03
   Titel:

Antworten mit Zitat

hey,

danke Smile jetzt ist mir auch klar, dass das Licht auch beim Auflichtverfahren gebeugt wird - Reflexionsgitter war das richtige Stichwort Smile
Ansonsten habe ich gute Bücher hier und kaum Internetquellen, macht sich bei Facharbeit allgemein besser... ich hatte einfach eine falsche Vorstellung beim Reflexionsvorgang...

und ich hoffe und denke auch, dass ich das hinbekomme... ich melde mich mal wieder, wenn ich weiß, was dabei rausgekommen ist... bzw. wenn ich mal wieder eine dumme Frage habe, weil ich was grundlegendes doch noch nicht verstanden habe Wink


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clapeyron



Anmeldung: 04.02.2009
Posts: 1

BeitragVerfasst am: 05.02.2009, 09:26
   Titel:

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Hallo Tanea,
späte Antwort: Bei der Auflichtmikroskopie kann man meist davon ausgehen, dass die Beleuchtungsapertur groß ist; gleich oder größer als die numerische Objektiv-Aperur NA. Damit ist die Beleuchtung praktisch inkohärent, und das Objekt verhält sich quasi wie ein Selbstleuchter. Bei Annahme aberrationsfreier Abbildung und Anwendung des (nicht ganz willkürfreien!) Rayleigh-Kriteriums ergibt sich dann rechnerisch für die Auflösungsgrenze d (Abstand zweier gerade noch auflösbarer Punkte) : d = 0,61 x (Lamda v) / NA (mit (lambda v) als Vakuumwellenlänge).
MFG
Clapeyron


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